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Der Energiekrise folgt die Wasserkrise
Auch in Europa kann es einen Wassernotstand geben.
Es ist im heute noch wasserreichen Deutschland bisher kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen: Der Treibhauseffekt wird die Wasserkreisläufe auf unserem Globus verändern und kann auch einen Wassernotstand in Europa auslösen. Dritt-Welt-Länder haben bereits den Wassernotstand.
Foto: Dominic Menzler/ BLE, Bonn
Das fossil-nukleare Energiesystem verbraucht riesige Wassermengen. Bei der Erdölförderung wird Wasser zur Erhöhung des Förderdrucks in Ölquellen gepumpt, aber auch die Förderung von Kohle und Gas sowie die Nutzung von AKWs verbrauchen viel Wasser. Der Abbau von Kohle senkt entlang des Rheins den Grundwasserspiegel. Durch Öltanker-Unfälle, Pipelineleckagen und Wiederaufbereitungsanlagen wird Wasser im großen Stil kontaminiert.

Für die Produktion von einer Kilowattstunde Strom in einem Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerk wird etwa 3 Liter Wasser verbraucht. Wind- und Sonnenenergieproduktion verbrauchen so gut wie kein Wasser. Das ist ein zentraler Vorteil zur Entschärfung der weltweiten Wasserkrise.

Außerdem gibt es weltweit bereits viele Beispiele dafür, dass durch den Einsatz von Photovoltaik die Wasserversorgung verbessert werden kann. Etwa eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, zwei Milliarden sind ohne Strom. Wasser kann mit herkömmlicher Energie an die Erdoberfläche gepumpt werden oder auch mit Hilfe von Solarpumpen.
Foto: Franz Alt
Besonders in sonnenreichen Gegenden herrscht oft Wassermangel. Hier hat die Kombination von Wassergewinnung und Solartechnik riesige und überlebenswichtige Vorteile. Im nordindischen Bundesstaat Punjab betreiben ein 1700 Bauern ihre Bewässerungspumpen mit Solarzellen. Auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), die im Auftrag der Bundesregierung Entwicklungshilfe leistet, hat in sieben Ländern der Dritten Welt solare Wasserversorgungssysteme installiert.

Der Wasserverbrauch steigt zur Zeit weltweit doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung. Und Wasser kann nicht ersetzt werden wie Kohle, Gas und Öl durch Erneuerbare Energien. Wasser ist grundsätzlich nicht vermehrbar.

Zusätzliches Trinkwasser kann allenfalls durch Entsalzung von Meerwasser gewonnen werden. Auch dabei kann künftig Wind- oder Solarenergie eingesetzt werden. Heute wird in der Golfregion mehr Wasser noch mit Hilfe von endlichem Öl zu Süßwasser gewonnen. Erneuerbare Energien sind aber eine Lösung für alle Zeit. Auf den Kanarischen Inseln werden bereits seit einigen Jahren Entsalzungssanlagen durch Windstrom betrieben. Eine nachhaltige Wasserversorgung ist langfristig nur mit Hilfe Erneuerbarer Energien möglich.
Foto: ee-direkt
(Autor: Franz Alt)

 
 
 
 
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