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Grünes Geld für die private Altersvorsorge
Magazin-Beitrag
Das Altersvermögensgesetz, dass mit Beginn des Jahres 2002 die stufenweise Förderung der privaten Altersvorsorge einführt, bietet Anlegern die Chance, für den eigenen Lebensabend vorzusorgen und gleichzeitig ökologische Projekte zu finanzieren. Das Altersvermögensgesetz - im allgemeinen Sprachgebrauch auch Riester-Rente genannt - sieht die Reduzierung des derzeitigen Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung von 70 auf 67 Prozent vor. Im Gegenzug wird die private Eigenvorsorge staatlich gefördert, damit die sonst entstehende Versorgungslücke geschlossen werden kann. Mit dem neuen Altersvermögensgesetz wird zwar niemand zur privaten Vorsorge gezwungen, aber wer freiwillig zusätzlich privat vorsorgt, kann mit staatlichen Zulagen rechnen.

Berichtspflicht eingeführt
Das Altersvermögensgesetz dürfte auch ökologischen Anlageformen zu Gute kommen, weil es eine Berichtspflicht der Anbieter von Altersvorsorge-Produkten vorsieht: Sie müssen laut Gesetz "auch darüber schriftlich informieren, ob und wie ethische, soziale und ökologische Belange bei der Verwendung der eingezahlten Beiträge berücksichtigt werden. "Walter Kahlenborn, Sprecher des Vorstands vom Forum Nachhaltige Geldanlagen begrüßt den Passus "als einen wichtigen Schritt zu einer gesicherten privaten Vorsorge, die auch ethischen und ökologischen Aspekten Rechnung trägt" .Außerdem werden viele Anleger versuchen, in den Genuß der staatlichen Förderung zu kommen. Fast alle Banken und Versicherungen bieten entsprechende Altersvorsorgeprodukte an. Jetzt liegt es am Anleger, auf jene Angebote zurück zugreifen, die die Gelder nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien investieren.

Wer wird gefördert und wie hoch ist die Förderung?
In den Genuss der Förderung kommt grundsätzlich jeder, der Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlt, also Arbeitnehmer, Wehr-und Zivildienstleistende, Bezieher von Lohnersatzleistungen und Selbstständige, die kraft Gesetz oder auf Antrag versicherungspflichtig sind. Ehepartner, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, können ebenfalls die Zulagen erhalten, wenn sie einen eigenen Altersvorsorge-Vertrag abschließen.

Die Förderung der privaten Altersvorsorge erfolgt über Zulagen zur eigenen Sparleistung. Um in den Genuss der vollen Zulage(n) zu kommen, müssen Mindestbeiträge des beitragspflichtigen Einkommens des Vorjahres zurückgelegt werden. Diese dürfen um den Anteil der Zulagen gekürzt werden. Die Mindestbeiträge sind in der Anfangsphase zwischen 2002 und 2008 gestaffelt und betragen:
  1. 2002/2003 jährlich 1 Prozent (max.525 Euro)
  2. 2004/2005 jährlich 2 Prozent (max.1.050 Euro)
  3. 2006/2007 jährlich 3 Prozent (max.1.575 Euro)
  4. ab 2008 jährlich 4 Prozent (max.2.100 Euro)
Welche Geldanlagen werden gefördert?
Das Altersvermögensgesetz hat eine Reihe von Kriterien festgelegt, nach denen Geldanlagen förderungswürdig sind oder nicht. So muss gewährleistet sein, dass eine lebenslang garantierte Rente gezahlt wird, als Mindestleistung die eingezahlten Beiträge garantiert sind und dass der Kunde regelmäßig, also mindestens einmal im Jahr, über die Entwicklung seines Vertrages informiert wird.

Grünes Geld auf dem Vormarsch
Ein Blick in die USA und nach Großbritannien zeigt, dass nachhaltige Geldanlagen, die ethische, soziale und ökologische Kriterien bei ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen, marktfähig sind. In den USA werden bereits rund 13 Prozent aller in Fonds investierten Gelder nachhaltig gemanagt, in Großbritannien sind es zwischen 2,5 bis 5 Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland verlief die Entwicklung in den letzten Jahren ebenfalls rasant. Im Jahr 2000 verdoppelte sich das Nachhaltigkeitsfondsvolumen auf über drei Milliarden Mark. Dennoch ist der Marktanteil mit 0,375 Prozent des gesamten in Fonds investierten Kapitals immer noch gering.
Robert Hassler von der Münchener Öko-Rating Agentur oekon research AG kennt die Gründe dafür: "Viele private Anleger finden Nachhaltigkeitsfonds attraktiv, doch weniger als ein Prozent legen ihr Geld entsprechend an, weil ihnen die Produkte nicht bekannt sind oder sie nicht wissen, wo sie sie erwerben können." Das könnte sich durch das Altersvermögensgesetz ändern.


Ökologie und Rendite
Eines der hartnäckigsten Vorurteile gegenüber grünen Geldanlagen ist die Annahme, dass ökologisches und ökonomisches Handeln sich einander ausschlössen. Dabei zeigt ein Vergleich über die Entwicklung der zahlreichen ökologischen bzw. ökologisch-ethisch orientierten Aktienindizes, wie etwa des Naturaktienindex oder des Domini 400 Social Index, mit ihren konventionellen Pendants, dass sie in Sachen Rendite ebenbürtig sind. Frank Wettlauffer von der Baseler Sarasin Bank &Cie sieht ökologisch ausgerichtete Unternehmen prinzipiell im Wettbewerbsvorteil: "Unternehmen mit einem guten Umweltmanagement werden auch auf anderen Feldern gut geführt. Zudem werden Ressourcen gespart, so dass den Unternehmen Kostenvorteile entstehen.Außerdem honorieren Verbraucher immer öfter das soziale und ökologische Engagement von Unternehmen bei ihren Kaufentscheidungen."



Ihr Weg zur ökologischen Geldanlage
  1. Vor einer Entscheidung über bestimmte Geldanlagen sollten Sie sich über ein paar Rahmenbedingungen im klaren sein: Die Lebensplanung, Zukunftsvorstellungen, Einkommensverhältnisse und auch die steuerliche Situation sollten gerade bei mittel-bis langfristigen Anlageentscheidungen berücksichtigt werden.
  2. Anhand der voraussichtlichen Lebensplanung sollten Sie dann überlegen, wieviel Sie kurz-,mittel-oder langfristig anlegen können und wollen.
  3. Im nächsten Schritt können Sie nun unter Abwägung der finanziellen Grundlagen (Rendite, Sicherheit und Liquidität) die passenden Anlageformen für sich herausfinden und dabei überlegen, welche ökologischen Anlageformen es dafür gibt.
  4. Erst wenn Sie ermittelt haben, welche Anlageform für Sie in Frage kommt können Sie nach entsprechenden ökologischen Alternativen Ausschau halten. Von Aktien über Investmentfonds bis hin zu Sparbüchern und Lebensversicherungen gibt es mittlerweile eine Vielzahl an ökologisch und ethisch vertretbaren Alternativen.

Die staatlichen Zulagen

Jahr---------------------Grundzulage---------------------Kinderzulage
2002/2003------------------38 Euro--------------------------46 Euro
2004/2005------------------76 Euro--------------------------92 Euro
2006/2007-----------------114 Euro-------------------------138 Euro
ab 2008-------------------154 Euro-------------------------154 Euro
 
 
 
 
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