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Duft und Würze aus dem Kräutergarten
Magazin-Beitrag
Mediterranes Flair zaubern nicht nur Oleander, Orangen- und Olivenbäumchen, selbst städtische Balkongärten gewinnen durch Lavendel, Rosmarin und Thymian. Duftende Kräuter vor dem Haus oder auf dem Balkon sorgen vom Frühjahr an bis weit in den Herbst für frische Aromen in der Küche und verschönern jeden Sitzplatz.

Ihre Duft- und Würzstoffe sowie ätherische Öle sind es, die Kräuter frisch, getrocknet oder konserviert in Essig oder Öl zu unentbehrlichen Helfern in der gesunden Küche machen. Und in der Hausapotheke sind Kräutertees und -arzneien seit jeher fester Bestandteil vor allem bei naturheilkundlichen Behandlungen. Denn Kräuter sind nicht nur eine Freude für die Sinne, sondern entfalten auch heilende Wirkung. Das wussten schon die Benediktinermönche, die ihre Kräutergärten mit vielen sonnenverwöhnten, duftenden Verwandten aus Italien ergänzten und so dafür sorgten, dass Lavendel, Thymian und Salbei auch bei uns heimisch wurden.

Kräuter lieben Sonne
Ein Kräuterbeet lässt sich problemlos in jedem Garten und auf jedem Balkon anlegen. Wichtig ist vor allem, dass die Erde entsprechend vorbereitet ist, damit die Kräuter auf lange Zeit mit Nährstoffen aus dem Boden versorgt sind. Ist der Boden sehr lehmig, so sollte Sand oder Gesteinssplitt darunter gemischt werden. Gut verrotteter Kompost macht sich ebenfalls gut. Insgesamt schätzen Kräuter einen humusreichen, krümeligen Boden. Zu sandigen Boden reichern Sie mit etwas Tonmehl und einer ordentlichen Portion Mist an. Einen Balkonkasten füllen Sie unten am besten mit etwas Sand und Tonscherben, bevor Sie normale Blumenerde darüber geben. Auch auf den Standort kommt es an: Der sonnigste und windgeschützteste Platz im Garten oder auf der Fensterbank ist der beste. Ansonsten sind Kräuter die unkompliziertesten Gartengenossen die es gibt.

Natürlicher Insektenschutz im Garten
Wer einen Gemüsegarten hat, tut gut daran, ein- oder zweijährige Kräuter, wie Petersilie oder Koriander in Mischkulturen einzugliedern. Für viele Gemüsearten sind sie wertvolle Partner. Dill tut zum Beispiel allen Gemüsen gut, indem er Schädlinge abhält. Rosen stehenaus demselben Grund gerne neben Lavendel. Letzterer gedeiht wie der Ysop übrigens auch im Steingarten. Und Thymian, Schnittlauch und Tripmadam wachsen, wenn man das mag, sogar auf dem Dach. Volle Sonne und trockene Böden mögen alle Kräuter aus dem Mittelmeerraum. Sie erkennt man meist an ihrem silbergrauen Laub.

Die sonnenhungrigsten sind Anis, Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Estragon, Fenchel, Kapuzinerkresse, Kerbel, Koriander, Kümmel, Lavendel, Majoran, Oregano, Petersilie, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Thymian und Ysop. Ein- bis zweijährige Kräuter wie Petersilie, Dill und Borretsch schätzen eher einen normal feuchten Standort. Sonne bis Halbschatten vertragen Beifuß, Borretsch, Liebstöckel, Schnittlauch oder Zitronenmelisse.

Wer Brunnenkresse mag, muss für sie ein kleines Wasserbecken bereitstellen, das etwas im Schatten stehen sollte. Rosmarin, der in unseren Breiten nur selten den Winter übersteht und außerdem etwas windempfindlich ist, ist am besten im Kübel aufgehoben, den man entsprechend stellen kann. Auch besser im Kübel aufgehoben sind Basilikum und Rukola, scheinbar eine Leibspeise für Schnecken, die beiden im Beet allzu gerne den Garaus machen.

Stark wuchernde Kräuter wie etwa Johanniskraut, Liebstöckel, Minze oder Estragon sollte man aus dem Kräuterbeet ausgliedern und ihnen einen Extraplatz gönnen, an dem sie sich ungehindert entfalten können. Kapuzinerkresse ist beispielsweise ein wunderschöner Zaunschmuck oder die ideale Tarnung für den Komposthaufen.

Estragonessig und Rosmarinöl
Samen für fast alle Küchenkräuter erhalten Sie im Fachhandel. Bei ausdauernden Gewächsen lohnt sich jedoch der Kauf einer vorgezogenen Pflanze. Unkompliziert sind sie fast alle,weshalb sich die Pflege auf etwas Lockern zwischen den Pflanzen und gelegentliche Kompostbeigabe beschränkt. Geerntet wird dann, wenn Blätter, Blüten oder Samen ausgereift sind und am meisten ihrer wertvollen Inhaltsstoffe zu bieten haben. Für die meisten ist das im Juli. Andere Küchenkräuter wie Dill, Petersilie, Estragon oder Basilikum kann man fortlaufend ernten. Und wenn die schöne Jahreszeit dem Ende zugeht, holt man sich ein paar Zweige Rosmarin, Thymian oder Estragon herein,trocknet sie und setzt Essig (am besten Weißweinessig) oder Öl (bevorzugt Olivenöl) mit ihnen an. In kleine Flaschen abgefüllt sind sie ein schönes Mitbringsel für Freunde, das an den Sommer erinnert.


 
 
 
 
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