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"Umweltfreundlich einkaufen" heißt vor allem: mehr Lebensqualität!
Jürgen Trittins Vorwort zu ECO-World 2005/ 2006
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Apfel am Obststand, die Urlaubsreise, eine Anschaffung für Wohnung oder Haus - kaum ein Tag vergeht, ohne dass wir etwas einkaufen. Dabei hat es enormen Einfluss auf die Umwelt, was wir kaufen. So sind die Emissionen von Treibhausgasen höher, wenn wir Äpfel aus Neuseeland erstehen. Sie sind weit geringer, wenn wir Produkte aus der Region kaufen, die keine langen Transportwege benötigen. Jeder Einzelne kann mit seiner Kaufentscheidung zum Klima- und Umweltschutz beitragen.

Wer den veralteten Energiefresser im Heizungskeller gegen ein neues Modell austauscht, spart gleichzeitig auch viel Geld bei den laufenden Kosten: Die Investition rentiert sich in der Regel schon nach wenigen Jahren. Beim Kauf garantiert dabei das Umweltzeichen "Blauer Engel" eine besonders effiziente und emissionsarme Heizungsanlage. Noch fortschrittlicher und umweltfreundlicher wird die Gas- oder Ölheizung, wenn sie mit einem Sonnenkollektor verbunden wird. Damit Energiesparen im eigenen Wohnraum noch attraktiver wird, hat die Bundesregierung verschiedene Fördermöglichkeiten bei der KfW-Förderbank geschaffen.

Wir müssen Energie deutlich effektiver nutzen und zunehmend aus erneuerbaren Quellen schöpfen. Das ist Teil der Klimaschutzstrategie der Bundesregierung. Dazu trägt auch der europaweite Handel mit Emissionszertifikaten bei, der im Januar 2005 begonnen hat. In Deutschland sind daran die Betreiber von mehr als 1800 Industrieanlagen beteiligt. Durch den Emissionshandel bekommt das Klimagas Kohlendioxid (CO2) einen Preis: Wer mehr CO2-Emissionen in die Luft entlässt, muss bezahlen; verringerte Emissionen dagegen bringen den Betrieben bares Geld.

Ein weiterer wichtiger Schritt im - internationalen - Klimaschutz wurde am 16. Februar 2005 vollzogen: Das Kyoto-Protokoll trat in Kraft. 141 Staaten haben es bislang ratifiziert. Damit gibt es erstmals eine völkerrechtlich verbindliche Obergrenze für den Ausstoß von Treibhausgasen. Das ist auch ein unüberhörbares Signal dafür, dass die internationale Staatengemeinschaft den Klimawandel ernst nimmt.

Der Schutz des Klimas geht uns alle an. Wer beim täglichen Griff ins Einkaufsregal auf ein Gütesiegel wie den "Blauen Engel" achtet, trägt nicht nur zum Klima- und Umweltschutz bei, sondern kauft meist auch qualitativ hochwertigere Produkte ein - und lebt gesünder. So enthalten etwa Farben und Lacke mit dem Umweltengel weit weniger gesundheitsschädliche Lösemittel und Schadstoffe.

"Umweltfreundlich einkaufen" heißt also vor allem auch: mehr Lebensqualität! Der vorliegende Einkaufsführer will dazu beitragen, indem er Ihnen einen Überblick über Ansprechpartner und Produkte gibt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen - und beim Genießen.

Jürgen Trittin
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 
 
 
 
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