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Erneuerbare Energien
Chancen, Potenziale, Entwicklungen in Deutschland
Im Bereich der erneuerbaren Energien ist ein boomender Wachstumsmarkt entstanden, der nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch an Bedeutung gewinnt.

Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich durch natürliche Prozesse laufend erneuern und nach menschlichen Zeitmaßstäben unendlich lange zur Verfügung stehen. Die drei originäre Quellen, Strahlung der Sonne, Kraft der Gezeiten, Wärme des Erdinneren (Geothermie), lassen sich entweder direkt nutzen (z. B. durch Sonnenkollektoren und Erdwärmenutzung), oder auch indirekt (z. B. in Form von Biomasse, Wind- und Wasserkraft). Erneuerbare Energien können in Strom und Wärme umgewandelt, aber auch gespeichert werden (z. B. in Treibstoffen).

Erneuerbare Energien trugen im Jahr 2004 rd. 9,3 % zur Strombereitstellung, rd. 4,2 % zur Wärmebereitstellung und rd. 1,6 % zur Deckung des Kraftstoffbedarfs bei.

(Bild: erneuerbare energien GmbH)

Bis zum Jahr 2020 sollen Wind, Sonne, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme ein Fünftel des heutigen Strombedarfs in Deutschland decken. Das ist ein Plus für Klimaschutz wie für Wachstum und Beschäftigung. Schon heute arbeiten rund 130.000 Menschen für die Erneuerbaren. Bis 2020 können hier 300.000 weitere Jobs entstehen. Selbst mit konservativ abgeschätzten Potenzialen kann so ein jährliches Umsatzvolumen von 24 Mrd. € erschlossen werden. Große Chancen liegen für Deutschland zusätzlich im Technologieexport. Im Exportbereich sind weitere 200.000 Arbeitsplätze möglich.

Erneuerbare Energien leisten in Deutschland einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die CO2-Minderung lässt sich für 2004 auf rd. 70 Mio. t abschätzen. Dies sind 10 Mio. t CO2 mehr als im Vorjahr, wobei die Bilanzierung im Strommarkt aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse fortgeschrieben wurde.

Stammte 2003 noch rund die Hälfte des Anteils erneuerbarer Energien an der Endenergieversorgung aus biogenen Brennstoffen (vor allem Holz zur Wärmeerzeugung) und etwa ein Fünftel aus Wasserkraft, so liegen große Potenziale der Zukunft zusätzlich in der Solarenergie und der Geothermie.

(Bild: Pellets, Wagner und Co. Solartechnik GmbH)

Solarenergie
Laut einem aktuellen Gutachten des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung zur Globalen Umweltveränderung (WBGU) wird Solarenergie langfristig zur wichtigsten Energiequelle der Menschheit. Danach werden in 50 Jahren rund 30 Prozent des Energieverbrauchs, bis zum Ende des Jahrhunderts sogar zwei Drittel des Energieverbrauchs mit Hilfe von Solarstrom und Solarwärme gedeckt werden.

Im Bereich der Solarthermie waren in Deutschland 2003 rund 750.000 Quadratmeter Kollektoren zur solaren Wärmegewinnung installiert. 2004 wird voraussichtlich erstmals die Marke von einer Million Quadratmeter installierter Kollektorfläche überschritten werden. Spart eine ca. sechs Quadratmeter großen Solarwärmeanlage über 300 Liter Heizöl jährlich, so ergibt sich für die gesamte Kollektorfläche in Deutschland eine Heizölersparnis von rund 50 Millionen Litern.

Windkraft
Mit rd. 25 Millionen kWh trug die Windkraft in Deutschland im Jahr 2004 rund 4,2 % zur Stromerzeugung bei. Die größten Ausbaupotenziale birgt die Windkraftnutzung auf hoher See. Insgesamt - an Land und auf See - könnte die Windkraft langfristig ein Viertel zur gesamten Stromversorgung in Deutschland beisteuern.

Biomasse
Biogene Stoffe wie Holz, Bioabfälle, Gülle und anderen Stoffen pflanzlicher und tierischer Herkunft lassen sich sowohl im Wärmemarkt als auch im Strommarkt energetisch nutzen. 2004 erbrachte die Biomasse über 90 % der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt. Ein starker Anstieg war 2004 bei der Stromerzeugung aus Biomasse zu verzeichnen, speziell aus fester Biomasse und Biogas. Zusammen mit der Stromerzeugung aus flüssigen Biobrennstoffen, Klärgas, Deponiegas und dem biogenen Anteil der thermischen Abfallverwertung belief sich die Stromerzeugung aus Bioenergieträgern auf insgesamt 9,4 Mrd. kWh. Der Absatz von Biokraftstoffen ist im Jahr 2004 auf rd. 1 Mio. t gestiegen (2003 rd. 650.000 t). Einen außerordentlich großen Nachfrageschub hat die zum 1. Januar 2004 in Kraft getretene Änderung des Mineralölsteuergesetzes ausgelöst. Durch die jetzt mögliche Zumischung von Biodiesel zu Dieselkraftstoff hält Biodiesel Einzug als qualitätsverbessernde Komponente bei der Herstellung von Dieselkraftstoff in der Mineralölindustrie.

(Bild: Vollautomatische Biogasanlage, Lipp GmbH)


Wasserkraft
Wasserkraftwerke gibt es seit etwa einem Jahrhundert. Je nach Wasserangebot stellen sie heute etwa die Hälfte der Elektrizität aus erneuerbaren Energien bereit. Mehr als drei Viertel ihres Potenzials werden derzeit in Deutschland bereits genutzt. Zukunftspotenziale der Wasserkraft liegen vor allem in der Modernisierung, der Erweiterung oder dem Ersatz der teilweise bis zu 100 Jahre alten großen und kleinen Anlagen. Mit einem Erneuerungsschub lässt sich nicht nur der Stromertrag erhöhen, sondern zugleich der gewässerökologische Zustand verbessern. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft lag 2004 bei etwa 21 Mrd. kWh.

Geothermie - Energie aus dem Inneren der Erde
In Mitteleuropa nimmt die Temperatur durchschnittlich um 3 Grad Celsius pro 100 Meter Tiefe zu. In 2 bis 4 Kilometern Tiefe findet man dort entweder heißes Thermalwasser, das direkt genutzt werden kann, oder man verpresst Wasser in heiße, trockene Gesteinsschichten und holt damit die Energie ans Tageslicht. Geothermie kann ein wichtiger integraler Bestandteil eines künftig zunehmend aus regenerativen Energien bestehenden Energiesystems werden, denn Erdwärme steht rund um die Uhr zur Verfügung und ist zu jeder Zeit bedarfsgerecht regelbar.


Akteure im Bereich der erneuerbaren Energien, die Lobbyarbeit machen und die Interessen der Firmen vertreten, sind die Verbände wie die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS), der Bundesverband Windenergie und der Bundesverband BioEnergie (BBE). Hier gibt es Infos zu den einzelnen Branchen, zu Förderung, Veranstaltungen und aktuellen Entwicklungen.

Sowohl der Austausch unter Fachleuten als auch die Information der breiten Öffentlichkeit sind notwendig, um die Akzeptanz der erneuerbaren Energien zu fördern, die Potenziale aufzuzeigen und die technische Entwicklung voranzubringen. Informationen rund um die erneuerbaren Energien sind beispielsweise im Internet zu finden unter

www.energie-server.de.
www.wind-energie.de
www.solarwirtschaft.de
www.bee-ev.de
www.bmu.de
www.solar-server.de
www.solarfoerderung.de.



Kontakt und Information:

erneuerbare energien Kommunikations- und Informationsservice GmbH
Unter den Linden 15, 72762 Reutlingen
Tel. 071 21-30 16 - 0
Fax. 071 21-30 16 - 100
redaktion@energie-server.de

www.energie-server.de



Quellen :
www.wind-energie.de
www.solarwirtschaft.de
www.bee-ev.de
www.bmu.de

 
 
 
 
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