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Mehr Effizienz: Umweltmanagement
Magazin-Beitrag
Öko-Audit macht müde Unternehmen munter
Seit das Thema "Umweltmanagement" mit der Veröffentlichung der EG-Öko-Audit- Verordnung fassbar gemacht wurde, hat sich in den Unternehmen viel getan. Der Lohn für den aufwändigen Unternehmens - Check sind vorzeigbare Effizienzsteigerungen, neuer Schwung und eine solide Basis für die Außendarstellung.

Mehr als drei Viertel aller nach der EU-Öko-Audit-Verordnung registrierten Betriebe stammen aus Deutschland. Vorn dran bei der Einführung des Umweltmanagementsystems gemäß der Verordnung ist die Chemische Industrie (10 %), dicht gefolgt vom Stahl- und Leichtmetallbau, dem Ernährungsgewerbe und dem Maschinenbau. Mittelständische und kleine Unternehmen brauchten etwas mehr Anlauf, holen aber mächtig auf.

Für die Zertifizierung nach EG- Öko-Audit-Verordnung ist es zwar erforderlich, den Energie-, Wasser- und Materialverbrauch zu bestimmen, jedoch nicht, diese Werte auch in Relation zu der produzierten Menge, dem zurückgelegten Weg oder ähnlichem zu setzen. Doch gerade mit solchen Werten lassen sich Fort- oder Rückschritte über die Jahre gut erkennen und vor allem: Betriebe untereinander sinnvoller vergleichen als mit absoluten Zahlen, was die Motivation der betroffenen Manager erfahrungsgemäß deutlich steigert.

Zu den Pionieren zählte die dafür mit dem Umweltpreis für Unternehmen ausgezeichnete Firma Hansgrohe aus Schiltach im Schwarzwald. Dort wurde längst ein Umweltmanagementsystem etabliert. Darüber hinaus sollte geklärt werden, ob sich die positive Wirkung des Systems durch die Einführung von Umweltkennzahlen steigern lasse. Bei der Firma wurde das System "Kennwerte zur Schwachstellenermittlung" eingesetzt und prompt wurde man fündig: Unter scheinbar unauffälligen Monatswerten des Energieverbrauchs verbarg sich ein enormer Ausreißer - der allerdings nur erkennbar war, wenn man den Energieverbrauch in Relation zu den, in diesem Monat sehr wenigen, hergestellten Produktionseinheiten setzte. Das Problem konnte behoben werden.


Zu den Top Ten der Kostensenkenden Umweltmaßnahmen zählen:
  • der Einsatz von Mehrwegverpackungen,

  • die Erfassung möglichst aller Energieströme und darauf aufbauende Einzellösungen,

  • die Rückgewinnung von Produktionsresten, Verwertung von Altmaterialien in Neuprodukten,

  • die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken,

  • die Verfahrensumstellung bei Produktionsprozessen zur effizienteren Ausnutzung von RHB-Stoffen,

  • die Reduzierung und Substitution von Verpackungsmaterialien,

  • die Kreislaufführung von Prozesswässern,

  • die Nutzung der Abwärme von Maschinen, Kühlwasser etc. zur Raumheizung oder Vorheizung von Prozessen,

  • die Abfalltrennung, Reduktion von Sonderabfall und hausmüllähnlichem Gewerbeabfall,

  • die möglichst bedarfsgenaue Steuerung von Maschinen, Heizung, Beleuchtung und Klimaanlagen.





LEXIKON
Umweltmanagement in Variationen
Im Sommer 1993 verabschiedete die Europäische Kommission die "Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates vom 29. Juni 1993 über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung" - kurz: die EG-Öko-Audit-Verordnung. Zunächst war die Verordnung auf prodzuierendes Gewerbe beschränkt, seit Februar 1998 kann sie in Deutschland jedoch auch auf Dienstleister, Kommunen und den Handel angewendet werden.

Parallel zum System der Europäischen Union haben sich die von der Wirtschaft getragenen Normenverbände auf die Einrichtung einer eigenen Normenreihe zum Umweltmanagement, die ISO 14000-Reihe, geeinigt. Im Oktober 96 wurde die weltweit gültige ISO-Norm 14001, nach der Unternehmen und Organisationen ihr Umweltmanagementsystem zertifizieren lassen können, veröffentlicht. Anders als beim EG-Öko-Audit sieht die ISO-Norm keine Überprüfung durch einen unabhängigen Umweltgutachter und keine Umwelterklärung vor. Ansonsten sind beide Systeme inhaltlich weitgehend kompatibel, so dass global agierende Unternehmen den europäischen Audit durch die internationale Norm ergänzen können.



Infos
BAU.M. e.V.
Osterstraße 58
20259 Hamburg
Tel.: 040/49071100,
Fax: 040/4907-311
www.BAUMev.de
www.oeko.de

 
 
 
 
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