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Rubrik:  Politik & Bildung
Münzberg, Thiele und Kochergin: Sex macht Spaß, aber viel Mühe
Eine Entdeckungsreise zur schönsten Sache der Welt
In den ersten zwei Milliarden Jahren ihrer Existenz vermehrten sich Lebewesen ganz ohne Sex. Die Evolution entwickelte sich von allein, bis diese neuartige und wunderliche Art der Fortpflanzung auftauchte. Anfangs betrieben nur wenige Arten diesen Aufwand, doch mit der Zeit stellten sich mehrere Vorteile heraus, die den Siegeszug der Sexualität zur beliebtesten Fortpflanzungsart einleiteten.

Anschaulich und kurzweilig erklären uns Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin die Evolutionsgeschichte der Sexualität und beantworten dabei
Fragen wie: Warum vermehren sich Blattläuse jungfräulich, Elefanten aber nicht? Wäre unser Leben ohne Sex nicht wesentlich angenehmer? Und was hat das mit der Scheidungsrate bei Schimmelpilzen zu tun? Ihr Buch möchte ein Verständnis vermitteln für die sexuellen Kräfte, die offen und verdeckt auf uns einwirken - gewollt und genossen oder auch unerwünscht, dann aber meist umso beharrlicher.


Steffen Münzberg, geboren 1968, ist Diplom-Ingenieur und Techniker. Seit der Kindheit hat er ein starkes Interesse an den Naturwissenschaften. Er fragt sich, wie die Biologie des Menschen die Gesellschaft beeinflusst.
Website: www.steffen-muenzberg.de

Susanne Thiele, geboren 1970, ist Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Sie ist fasziniert von den unglaublichen Krimis, die die Evolution erzählt. Die Biologie erklärt uns, wie wir alle, Mensch oder Mikrobe, in unserer Komplexität und Vielfalt entstanden sind.

Vladimir Kochergin, geboren 1981, ist Diplom-Biologe, Lehrer und Ausbilder. Er sieht die Biologie als Mittel, um die Menschen besser zu verstehen und sich über die wahre Natur unserer Emotionen und Verhaltens klar zu werden.


Gebunden - 240 Seiten - Orell Füssli Verlag - August 2014 - 14,95€
ISBN: 978-3280055571 Jetzt bei Amazon bestellen