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Kohlestrom und Mangrovenwald-Bangladeschs UNESCO-Weltnaturerbe Shundorbans in Gefahr?
(Weiterbildung und Seminare)
Wann? 17.08.2017 - 16.00-20.30 Uhr
Wo? D-22765 Hamburg, W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. Nernstweg 32-34
Was? Mangroven stellen einzigartige Ökosysteme auf unserer Erde dar. Sie sind salztolerante Bäume, die in tropischen Küstenregionen wachsen und vor einer Landnahme durch gewaltige Meereswellen schützen. Sie bieten Schutz vor Sturmfluten, Tsunamis, Überschwemmungen und vielem mehr. Dennoch sind Mangrovenwälder überall auf der Welt sehr gefährdet und werden durch den Menschen oder von Regierungen für wirtschaftliche Zwecke kontinuierlich und in großem Maßstab zerstört. Schätzungsweise 50 Prozent der Mangrovenwälder weltweit sind in den vergangenen Jahrzehnten zerstört worden.

Besonders gravierend ist das Problem in Bangladesch. Mit 1071 Einwohnern pro km² ist es eines der bevölkerungsdichtesten Länder der Welt. Im Süden von Bangladesch, am Golf von Bengalen, liegt das größte Mangrovengebiet der Welt, "Shundorbon". Es bedeckt eine Fläche von 10.000 km² und wurde von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet. Für seine wirtschaftliche Entwicklung braucht Bangladesch jedoch viel Energie. Um diesen Bedarf zu decken, plant die bengalische Regierung nur 14 Kilometer vom Rand von "Shundorbon", das Kohlekraftwerk "Rampal" zu bauen.

Umweltschützer befürchten, dass täglich ca. 220 Tonnen giftige Gase in die Atmosphäre gelangen und große Mengen Kohlendioxid freigesetzt werden. Zahlreiche Fische, Muscheln und Krustentiere sind bedroht, weil das Kraftwerk den Fluss Passur belastet. Schäden am Mangrovenwald würden außerdem eine Versalzung der umliegenden Ackerböden bedeuten. Diese Faktoren stellen eine Bedrohung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen in Bangladesch dar.

Deshalb haben wir uns dieses Jahr vorgenommen, die globale Bedrohung der Mangrovenwälder zu diskutieren. Insbesondere wird die konkrete Gefährdung der Mangrovenwälder Bangladesch thematisiert, da das Land laut Schätzungen von Umweltexperten mit am stärksten von Umweltveränderungen betroffen ist. Anschließend möchten wir Lösungsansätze zum nachhaltigen Mangrovenschutz und zu nachhaltiger Energieversorgung mit dem Hamburger Publikum diskutieren.

Den genauen Programmablauf und die Informationen entnehmen Sie bitte hier: www.w3-hamburg.de/kohlestrom-und-mangrovenwald-bangladeschs-unesco-weltnaturerbe-shundorbon-gefahr
Wer?
Veranstalter:
W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel: 040 - 398053 - 60
Email: info@werkstatt3.de
URL: www.w3-hamburg.de/kohlestrom-und-mangrovenwald-bangladeschs-unesco-weltnaturerbe-shundorbon-gefahr

 
 
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