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Leben ohne Schadstoffe? (ARTE-Dokumentation )
(TV-Sendung)
Wann? 06.08.2010 - 11:25 Uhr
Wo? D-*** ARTE, auch in Ihrem Fernseher...
Was? Ein Film von Kathrin Latsch

Die Idee ist einfach und von der Natur abgeschaut. Das Ergebnis könnte unsere Wirtschaft revolutionieren: Wir produzieren nur noch beste Qualität ohne Schadstoffe und können die Produkte nach dem Gebrauch mit gutem Gewissen zum Beispiel auf den Kompost werfen, wo sie wieder zu nährstoffreichem Boden werden. Wie ein Baumwoll-T-Shirt, das man einfach auf die Wiese wirft, das dort verrottet und zu Dünger für neue Pflanzen wird. Das Produzieren in Kreisläufen ist auch technisch möglich - durch Recycling, das immer wichtiger wird, denn das Ende der Rohstoffe ist absehbar. Die Dokumentation präsentiert Lösungen, die den Raubbau an der Natur aufhalten könnten. Wir können es uns nicht länger leisten, wertvolle Metalle wie Kupfer, das praktisch unbegrenzt wieder verwertet werden kann, auf den Müll zu werfen. Könnten wir mit der Produktion in Kreisläufen unseren Wohlstand sichern und unsere Umwelt retten? Anfänge sind bereits gemacht: zum Beispiel bei der Kupferhütte Aurubis in Hamburg, bei Steelcase dem größten Büromöbelhersteller der Welt und bei der Produktion von Einweggeschirr und Verpackungschips aus Mais.

Wäre mit der Kreislaufwirtschaft ein Leben ohne Schadstoffe möglich? Der Chemiker und Materialwissenschaftler Michael Braungart ist davon überzeugt: "Wir müssen alles neu erfinden und einfach intelligent produzieren." Nach seinem Recycling-Konzept des sogenannten "Cradle to Cradle" (von der Wiege zur Wiege) soll es künftig nur noch zwei Arten von Produkten geben:

1. Verbrauchsgüter, wie Nahrungsmittel, Verpackungen und Textilien zirkulieren im biologischen Kreislauf. Z. B. wurden schadstofffreie Farben entwickelt für einen kompostierbaren T-Shirt-Stoff, der so "gesund" ist, dass man ihn sogar essen könnte.

2. Gebrauchsgüter zirkulieren im technischen Kreislauf. Durch intelligentes Produktdesign können Materialien nahezu unbegrenzt wieder verwendet werden. Z.B. Elektrotechnik und Möbel können nach dem Gebrauch wieder in Einzelteile aus reinen Materialien zerlegt werden. Sortenreine Metalle können so gut recycelt werden.

Braungarts Kreislauf-Konzept ist heute weltweit gefragt, denn damit spart man Energie, Material und Abfall. Der Film begleitet ihn, bei seiner Arbeit als Berater für internationale Firmen, denen er hilft den Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie zu lösen. Es gibt noch viele praktische Probleme bei der Umsetzung, aber am Ende des Films ist klar:
Die Kreislaufwirtschaft ist keine Utopie. Mit gemeinsamen Anstrengungen kann sie umgesetzt werden in Lösungen, die nachhaltig funktionieren und die so für die Zukunft Bestand haben.
Wer?
Veranstalter:
ARTE
Themenabend "Gift - Unser tägliches Risiko"
---
Email: ---
URL: http://www.arte.tv/de/programm/242,day=4,week=30,year=2010.html

 
 
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